Zum Inhalt springen
This page is available in EnglishOpen
Тази страница я има и на българскиОтвори
Bu sayfa Türkçe olarak mevcutAç
Esta página está disponível em portuguêsAbrir
Esta página está disponible en españolAbrir
Cette page est disponible en françaisOuvrir
Halaman ini tersedia dalam bahasa IndonesiaBuka
Tapmetry

Lautsprecher-Test

Ein Ton mit 440 Hz auf dem linken, dem rechten oder beiden Lautsprechern, dann ein Durchlauf über den ganzen Hörbereich und ein Bassdurchlauf. Du kannst die Prüfung wechseln, während der Ton läuft.

So funktioniert der Test

Die Insel hat zwei Reihen mit Schaltflächen. Die erste wählt den Kanal: Links, Rechts oder Beide. Die zweite wählt das Signal: einen gleichbleibenden Ton mit 440 Hz, einen Frequenzdurchlauf, der in zwanzig Sekunden von 20 Hz auf 20 kHz gleitet und dann von vorn beginnt, und einen Bassdurchlauf, der in zehn Sekunden nur 20 bis 200 Hz abfährt. Drücke Abspielen, und der Ton startet: Die Lampen L und R leuchten für die Kanäle, die Signal führen, die Spur zeigt die Wellenform, die an den Ausgang geht, und während eines Durchlaufs steht die aktuelle Frequenz in der Ecke. Du kannst Kanal und Signal wechseln, während der Ton läuft, und jede Prüfung, die du hörst, wandert in die Liste. Drücke Stopp, wenn du fertig bist.

Der Ton entsteht im Browser mit der Web Audio API und geht direkt an den Ausgang, den dein System gerade gewählt hat: eingebaute Lautsprecher, ein USB- oder Bluetooth-Lautsprecher, die Lautsprecher eines Monitors über HDMI. Es wird nichts aufgezeichnet und kein Mikrofon benutzt. Die Spur im Panel zeigt das erzeugte Signal, nicht das, was der Lautsprecher daraus macht: Der Browser hat keine Möglichkeit, zurückzuhören.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Ergebniskarte zählt, wie viele der fünf Prüfungen du gespielt hast: links, rechts, beide, Frequenzdurchlauf und Bass. Sie ist ein Protokoll dessen, was lief, und kein Urteil über die Lautsprecher. Das Urteil ist deins, und darauf solltest du hören.

  • Links kommt links, rechts kommt rechts. Verkabelung und Balance stimmen.
  • Ein Kanal bleibt still. Entweder sind Lautsprecher oder Kabel ausgefallen, oder die Balance im Betriebssystem steht ganz auf einer Seite. Prüfe zuerst die Balance, das kostet nichts.
  • Beide Seiten spielen, aber zusammen klingt es dünn. Ein verpolt angeschlossener Lautsprecher löscht den Bass des anderen aus. Tausche an einem Lautsprecher die beiden Adern und probiere es erneut.
  • Der Frequenzdurchlauf setzt aus und kommt wieder. Eine Lücke mitten im Bereich deutet auf die Frequenzweiche oder ein Chassis hin; eine Grenze ganz unten ist normal und hängt an der Größe des Lautsprechers.
  • Ein Scheppern bei genau einer Frequenz. Da schwingt etwas mit, siehe die häufigen Fragen.

Was tun, wenn etwas nicht stimmt

Schließe die Einstellungen aus, bevor du der Hardware misstraust. Stelle in den Sound-Einstellungen deines Systems die Balance in die Mitte, schalte Raumklang, Lautheitsanpassung und Bassverstärkung ab und wähle wirklich das Ausgabegerät, das du prüfen willst: An einem Notebook mit angeschlossenem Monitor spielt der Browser oft über den Monitor. Prüfe bei einem Bluetooth-Lautsprecher, dass er nicht in einem Mono-Modus läuft, der beide Kanäle zusammenlegt.

Dann tausche. Ist der rechte Kanal still, vertausche links und rechts am Verstärker oder am Rechner: Wandert die Stille mit dem Kabel, liegt es an Kabel oder Quelle; bleibt sie beim Lautsprecher, ist der Lautsprecher schuld. Bei eingebauten Notebook-Lautsprechern nimm ein Paar Kopfhörer und den Kopfhörer-Test: Spielen die Kopfhörer beide Seiten, ist der Verstärker in Ordnung und der Lautsprecher selbst ausgefallen.

Wann du zurückgeben oder Gewährleistung fordern kannst

Ein neues Lautsprecherset mit totem Kanal, dauerhaftem Scheppern oder einem Kanal, der aussetzt und wiederkommt, ist mangelhaft. Bei einer Bestellung im Internet, etwa bei Amazon.de oder in den Onlineshops von Media Markt und Saturn, hast du 14 Tage Widerrufsrecht und kannst ohne Begründung zurückschicken; danach greift die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren, und im ersten Jahr muss der Händler beweisen, dass der Mangel nicht von Anfang an da war. Notiere für die Reklamation, welche Prüfung durchfällt und bei welcher Frequenz das Scheppern auftritt, denn der Techniker wiederholt genau diesen Test. Lautsprecher, die durch volle Lautstärke an einem übersteuerten Verstärker, durch Flüssigkeit oder einen Sturz gelitten haben, sind in der Regel ausgeschlossen. Ausgeschlossen ist auch die normale Bassgrenze eines kleinen Lautsprechers: Die ist Physik und kein Mangel.

Häufige Fragen

Der Ton kommt von der falschen Seite. Ist der Lautsprecher kaputt?

Fast nie. Vertauschte Seiten heißen, dass der linke und der rechte Lautsprecher falsch herum angeschlossen oder aufgestellt sind, oder dass die Balance im Betriebssystem nicht in der Mitte steht. An einem Notebook muss der linke Kanal aus dem Lautsprecher kommen, der näher an der linken Seite der Tastatur sitzt. Tausche die Kabel oder die Lautsprecher, prüfe den Balance-Regler und lass den Test noch einmal laufen.

Warum wird der Frequenzdurchlauf unterhalb einer bestimmten Frequenz still?

Kleine Lautsprecher bewegen zu wenig Luft für tiefen Bass. Notebook- und Handylautsprecher verstummen meist irgendwo zwischen 150 und 300 Hz, kleine Desktop-Lautsprecher bei etwa 80 bis 100 Hz, ein Subwoofer schafft 30 bis 40 Hz. Die Anzeige in der Ecke nennt jederzeit die aktuelle Frequenz, notiere also, wo der Ton einsetzt: Das ist die praktische untere Grenze deines Lautsprechers und kein Fehler.

Ich höre beim Bassdurchlauf ein Brummen oder Scheppern. Was ist das?

Ein Scheppern bei genau einer Frequenz kommt fast immer von etwas, das mitschwingt: ein loses Gitter, ein Kabel am Gehäuse, ein Gegenstand auf dem Schreibtisch oder der Notebookdeckel. Ein Brummen, das dem Ton über viele Frequenzen folgt, deutet auf eine eingerissene Membran oder eine schleifende Schwingspule im Lautsprecher selbst. Dreh leiser, rücke den Lautsprecher ein Stück und wiederhole den Bassdurchlauf, dann kannst du beides auseinanderhalten.

Warum höre ich das obere Ende des Frequenzdurchlaufs nicht?

Das Gehör über 15 bis 16 kHz lässt mit dem Alter und mit jahrelangem lautem Hören nach, ein Durchlauf, der zu früh zu enden scheint, ist also oft das Ohr und nicht der Lautsprecher. Lass jemand Jüngeren zuhören oder halte ein Handy mit einer Spektrum-App vor den Lautsprecher: Dort wandert der Pegelberg weiter nach oben, auch wenn du nichts mehr hörst. Viele kleine Lautsprecher fallen oberhalb von 15 kHz ohnehin bewusst ab.

Misst dieser Test Lautstärke oder Frequenzgang?

Nein. Der Browser spielt ein Signal ab, das er selbst erzeugt, und kann nicht hören, was aus dem Lautsprecher kommt. Die Seite kann Lautstärke, Verzerrung und Frequenzgang deshalb nicht bewerten. Die Ergebniskarte zählt nur, welche Prüfungen du gespielt hast. Für eine Messung brauchst du ein Mikrofon und ein kalibriertes Werkzeug; diese Seite ist dafür da, einen toten Kanal, eine vertauschte Seite, ein schepperndes Chassis und die Bassgrenze nach Gehör zu finden.

Auf meinem iPhone oder iPad kommt gar kein Ton?

Prüfe zuerst den Schalter für Klingeln und Lautlos an der Seite: Steht er auf lautlos, spielt Safari überhaupt kein Web-Audio ab, egal was der Lautstärkeregler sagt. Erhöhe danach die Medienlautstärke mit den Seitentasten, während der Ton läuft, denn ohne laufende Wiedergabe ändern die Tasten die Klingellautstärke. Ist ein Bluetooth-Gerät verbunden, geht der Ton dorthin und nicht an die eingebauten Lautsprecher.

Aktualisiert: