Welcher Test passt
Die Tests für Tastatur und Maus lesen die Eingaben direkt im Browser, ohne Treiber und ohne Download. Damit eignen sie sich für ein neues Gerät, eine gebrauchte Tastatur oder einen Firmenrechner, auf dem du keine Software installieren darfst.
Der Tastatur-Test zeichnet eine Karte deiner Tastatur, im ANSI- oder ISO-Layout, in voller Größe oder kompakt. Jede Taste leuchtet, solange du sie hältst, und bleibt nach dem Drücken markiert. Eine Taste, die nie aufleuchtet, ist also nie beim Computer angekommen. Außerdem zählt der Test, wie viele Tasten gleichzeitig erkannt werden, und zeigt so, ob eine Tastatur in Spielen Tastenkombinationen blockiert.
Der Maus-Test prüft alle fünf Tasten und das Mausrad, erwischt einen prellenden Schalter, der von allein doppelklickt, stoppt deinen schnellsten Doppelklick und schätzt die Polling-Rate. Der Mausrad-Test zählt jede Rastung des Rads und markiert ein Rad, das rückwärts springt, der typische Fehler eines abgenutzten Encoders.
Der Klicks-pro-Sekunde-Test und der Leertasten-Zähler messen Tempo: Klicke oder drücke eine feste Zeit lang so schnell du kannst, und der Bestwert bleibt auf diesem Gerät gespeichert. Der Gamepad-Test zeigt jede Taste, jeden Stick und jeden Trigger eines Xbox-, PlayStation- oder generischen Controllers und lässt dich die Vibration testen, wo der Browser sie unterstützt.
So bekommst du ein verlässliches Ergebnis
Schließ andere Programme, die Tastatur oder Maus mitlesen, etwa Makro-Tools, Software zur Tastenbelegung und Overlays von Spielen, denn sie können Eingaben verschlucken oder verändern. Zieh ein USB-Gerät ab und steck es direkt in einen Anschluss am Computer statt in einen Hub. Lade kabellose Geräte auf und halte den Empfänger in der Nähe. Ein Controller erscheint im Browser erst, wenn du bei geöffneter Seite eine Taste an ihm drückst.
Wann ein Defekt echt ist
Ein Fehler, der bleibt, obwohl du Anschluss, Kabel und Computer gewechselt hast, gehört zum Gerät. Eine Maus, die von selbst doppelklickt, eine Taste, die nie reagiert, oder ein Stick, der ohne Berührung driftet, sind typische Fälle für die zwei Jahre Gewährleistung beim Händler. Wiederhole den Test mit dem Gerät an einem anderen Computer, bevor du es einschickst, und beschreibe genau, welche Taste oder welcher Knopf ausfällt.
Häufige Fragen
Welcher Eingabetest findet eine Maus, die von allein doppelklickt?
Der Maus-Test. Er meldet Prellen, wenn dieselbe Taste weniger als 40 ms nach dem Loslassen erneut gedrückt wird. Das ist zu schnell für einen menschlichen Finger und das klassische Zeichen eines verschlissenen Schalters. Klick eine Minute lang ganz normal; tritt das Prellen immer wieder an derselben Taste auf, gibt der Schalter gerade den Geist auf.
Warum leuchten manche Tasten auf der Tastaturkarte nicht auf?
Betriebssystem und Browser behalten manche Tasten für sich, bevor eine Webseite sie sieht, zum Beispiel Fn, einige Medientasten und Tastenkürzel wie Alt+Tab oder Strg+Alt+Entf. Eine Taste, die das System selbst verwendet, beweist keinen Defekt. Sorgen machen solltest du dir erst, wenn ein normaler Buchstabe, eine Ziffer oder eine Pfeiltaste nie aufleuchtet.
Kann der Browser die Polling-Rate meiner Gaming-Maus exakt auslesen?
Er liefert einen Schätzwert. Browser bündeln Mausbewegungen, der Wert hängt also vom Browser genauso ab wie von der Maus. Chrome und Edge zeigen eine Gaming-Maus mit 1 000 Hz meist nahe an diesem Wert, Safari meldet eine niedrigere, vom Browser begrenzte Rate. Nutze ihn zum Vergleich von Einstellungen am selben Computer, nicht als Labormessung.
Werden meine Tastenanschläge gespeichert oder irgendwohin gesendet?
Nein. Die Tests lesen nur, welche Tasten und Knöpfe gedrückt sind, solange die Seite offen ist und der Test läuft, und behalten nichts, wenn du gehst. Den Text, den du tippst, zeichnen sie nicht auf, und an einen Server geht nichts. Die Bestwerte beim Klicks-pro-Sekunde-Test und beim Leertasten-Zähler bleiben nur in diesem Browser gespeichert.